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Neo4j

Neo4j Privacy Shield macht Datenschutzbestimmungen zur Chance

16 April 2020

Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist die Regelung der Europäischen Union, wie personenbezogene Daten von EU-Bürgern gespeichert und verwaltet werden dürfen. Alle Unternehmen, unabhängig davon, wo sie ihren Sitz haben, müssen ihren Besitz europäischer personenbezogener Daten genau verstehen, kontrollieren und verwalten oder müssen mit Strafverfolgung und hohen Geldstrafen rechnen. Laut PwC betrachten 92 Prozent der multinationalen Unternehmen die Einhaltung der DSGVO als oberste Priorität. Von diesen Unternehmen haben mehr als drei Viertel mehr als eine Million Dollar für die Einhaltung der Vorschriften bereitgestellt, und fast zehn Prozent planen, jeweils mehr als zehn Millionen Dollar auszugeben. Um Erträge aus Ihren DSGVO-Investitionen zu erzielen, sollten Sie über die Fragen der reinen Compliance hinausblicken. Verfolgen Sie stattdessen eine gut durchdachte Datenschutz- und Cybersicherheitsstrategie für die persönlichen Daten, die Sie in Ihrem Unternehmen verwalten.

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ESMA verschiebt den Zeitpunkt MiFID II und MiFIR

15 April 2020

ESMA verschiebt den Zeitpunkt der Veröffentlichung der jährlichen Transparenzberechnungen für Nichteigenkapitalinstrumente und die quartalsweise Veröffentlichung von Daten zur systematischen Internalisierung. Die Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde ESMA will Marktteilnehmer in der Corona-Krise nicht dadurch einem unbeabsichtigten operationellen Risiken aussetzen, dass sie von ihnen verlangt, erstmalige jährliche Berechnungen zu Nichteigenkapitalinstrumenten sowie vierteljährliche Berechnungen für das systematische Internalisierer-Regime für Derivate, strukturierte Finanzprodukte und Emissionszertifikate zum 30. April bzw. 1. Mai 2020 berücksichtigen. Diese Transparenzverpflichtungen gehen auf die zweite europäische Finanzmarktrichtlinie (Markets in Financial Instruments Directive II – MiFID II) und die europäische Finanzmarktverordnung (Markets in Financial Instruments Regulation – MiFIR) zurück. 
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UEFA schließt Manchester City aus der Champions League aus

13 April 2020

Der englische Meister wird für zwei Jahre aus allen UEFA-Bewerbe gesperrt und kassiert dazu noch eine saftige Geldstrafe. Manchester City soll gegen die Regeln des Financial Fair Play verstoßen haben. Somit soll der englische Meister zwei Jahre aus der Champions League und der Europa League ausgeschlossen werden. Dazu kommt noch eine Geldstrafe in Höhe von 30 Millionen Euro. Mit diesem Urteil reagiert die UEFA auf die Verstöße in Sachen Financial Fair Play. Die Sponsor-Einnahmen von Etihad soll der englische Verein in den offiziellen Angaben gegenüber der UEFA nach unten korrigiert haben. Somit sollen die größten Annahmen nicht von der Airline, sondern vom Klub-Besitzer Scheich Mansour bin Zayed Al Nayhans und seiner „United Abu Dhabi Group“ gekommen sein. Mehr…

Marktmissbrauchsverordnung: Aktuelle Situation bei Meldepflichten berücksichtigen

07 April 2020

Die BaFin geht davon aus, dass die Meldepflichtigen nach Artikel 16 Absatz 1 und Absatz 2 der Marktmissbrauchsverordnung (Market Abuse Regulation) über geeignete Systeme und Prozesse zur Marktmissbrauchsüberwachung verfügen, um auch unter den geänderten Arbeits- und Rahmenbedingungen verdächtige Aufträge und Geschäfte zu identifizieren und der BaFin zu übermitteln. Die Verdachtsmeldungen sollen in angemessener Zeit erfolgen – wobei den Rahmenbedingungen durch die aktuelle Corona-Krise ebenso Rechnung zu tragen ist wie den Umständen des Einzelfalles.
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BaFin untersucht Werbeverstöße auf Crowdinvesting-Plattformen

03 April 2020
Datenbank

Ramona Mayahi-Range und Dennis Vogel

Die BaFin hat eine Internetrecherche zu Verstößen gegen Werbe- und Veröffentlichungspflichten auf Plattformen durchgeführt, die Schwarmfinanzierung ermöglichen. Ziel war es, Missstände aufzudecken und somit das Aufsichtsziel des kollektiven Verbraucherschutzes zu stärken. Der Fokus lag auf Vermögensanlagen, die gemäß § 2a Vermögensanlagengesetz prospektfrei über Crowdinvesting-Plattformen angeboten werden. Insgesamt überprüfte die BaFin Projekte auf 50 aktiven Crowdinvesting-Internetseiten. Dabei untersuchte sie eingehend die Einhaltung der Werbe- und Veröffentlichungspflichten nach §§ 12 und 13a VermAnlG. Im Fokus standen die ordnungsgemäße Gestaltung der Warnhinweise und die freie Zugänglichkeit der Vermögensanlagen-Informationsblätter (VIB). Das Ergebnis: Bei circa 70 Prozent der untersuchten Crowdinvesting-Plattformen stellte die BaFin Auffälligkeiten fest. Mehr…

Geldwäschegesetz 2020: viele Anpassungen im Detail

18 März 2020

Bundestag und Bundesrat haben dem Umsetzungsgesetz zur 5. EU-Geldwäscherichtlinie zugestimmt. Damit muss sich die Compliance-Welt auf zahlreiche Veränderungen durch das neue Geldwäschegesetz (GwG) 2020 vorbereiten, das zum 1.1.2020 in Kraft treten wird. Zweieinhalb Jahre nach der letzten Novellierung muss der deutsche Gesetzgeber das Geldwäscherecht erneut anpassen, um der nationalen Umsetzung der Änderungsrichtlinie zur Vierten EU-Geldwäscherichtlinie fristgerecht nachzukommen. Der Regierungsentwurf hat am 14.11.2019 den Bundestag und am 29.11.2019 den Bundesrat passiert und tritt ab Januar 2020 in Kraft. Im Vergleich zum noch aktuellen GwG 2017 werden sich zahlreiche Regelungen ändern.  Mehr…

Finanztransaktionssteuer soll Grundrente finanzieren Kleinanlegern droht Steuerschock: Warum Scholz‘ Aktien-Steuer die Falschen trifft

12 März 2020

Melchior Poppe

Mit der Grundrente beschenkt die GroKo einmal mehr deutsche Rentner. Bezahlen sollen diesmal ausgerechnet diejenigen, die eigenständig vorsorgen: Mit seinem Entwurf für das Finanztransaktionsgesetz nimmt Olaf Scholz (SPD) Aktien großer Unternehmen ins Visier – also diejenigen Wertpapiere, die Kleinanleger gerne nehmen. Nach jahrelangen Verhandlungen hat Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) einen Gesetzentwurf für eine europäische Finanztransaktionssteuer vorgelegt. Der Entwurf sieht vor, dass zunächst zehn Länder eine Steuer auf Aktienkäufe einführen.  Aktien großer Unternehmen mit Hauptsitz in einem dieser Länder kauft, soll demnach künftig eine Steuer von 0,2 Prozent ans Finanzamt entrichten. Dies soll aber nur für Aktien von Unternehmen mit einem Börsenwert von mehr als einer Milliarde Euro gelten. In Deutschland sind das laut Ministerium 145 Aktiengesellschaften. Mehr…

Kampf gegen Steuerflucht EU setzt Cayman Islands auf Schwarze Liste

06 März 2020

Stephan Ueberbach

Der Brexit macht es möglich: Mit den Cayman Islands steht nun das erste britische Überseegebiet auf der Schwarzen Liste der EU. Das selbe Schicksal ereilt auch Panama. Die Türkei dagegen bekommt noch etwas Aufschub, mit der EU zu kooperieren. Nach dem Brexit hat die EU erstmals ein britisches Überseegebiet als Steueroase geächtet. Die Cayman Islands stehen nun offiziell auf der Schwarzen Liste. Dies teilten die EU-Kommission und der Rat der EU-Länder mit. Die EU wirft der Inselgruppe in der Karibik vor, dass die dortige Gesetzgebung die Ansiedlung von Offshore-Strukturen zur Steuerhinterziehung erleichtert. Als britisches Überseegebiet konnten die Cayman Islands bis zum Brexit Ende Januar nicht auf die Schwarze Liste gesetzt werden.  Mehr…

Auch wegen Deutschland EU-Plan für Steuertransparenz gescheitert

05 März 2020

Samuel Jackisch

Im Kampf gegen Steuervermeidung in der EU gilt Transparenz über gezahlte Steuern als wichtiges Mittel. Ein EU-Plan, solche Klarheit herzustellen, ist vorerst gescheitert – auch an Deutschland. Wenn die Große Koalition in Berlin sich nicht einigen kann, dann muss die Bundesregierung sich im Rat der EU enthalten. Diese Absprache zwischen CDU/CSU und SPD sorgt dafür, dass in Brüssel häufiger mal was stecken bleibt, denn ohne klares Ja oder Nein aus dem wichtigen Deutschland ist eine qualifizierte Mehrheit in Brüssel schwierig herzustellen.  Mehr…

Geldwäsche mal anders: China reinigt wegen Corona sein Bargeld

28 Februar 2020

Philip Mattheis Stern

China versucht verzweifelt, den Corona-Ausbruch in den Griff zu bekommen. Nun greift man sogar zu einer radikalen Maßnahme – und will das Bargeld entkeimen. Die Zahlen erschrecken: Fast 75.000 Menschen haben sich auf dem chinesischen Festland bestätigt mit Corona infiziert, die Zahl der Toten liegt bei über 2.500. Mit Zwangsquarantäne, Krankenhaus-Bauten im Schnellverfahren und zahlreichen weiteren Maßnahmen kämpft die Regierung gegen eine weitere Verbreitung an. Nun will man zusätzlich auch Geldscheine entkeimen. Das kündigte Fan Yifei, der stellvertretende Direktor der chinesischen Zentralbank während einer Pressekonferenz an. Man wolle mit der Maßnahme „die öffentliche Sicherheit und Gesundheit wahren, wenn Bargeld benutzt wird“, sagte Fan nach einem Bericht von „Channel News“.  Mehr…