Cybersicherheit: Von einem Compliance-zu einem Risikofokus

08 April 2021

Zukunftsorientierte Unternehmen haben erkannt, dass Cybersicherheit ein wichtiges Thema ist. Der Bericht „2020 Cost of a Data Breach“ von IBM zeigt, dass die durchschnittlichen Kosten einer Datenpanne heute mit 3,86 Millionen US-Dollar zu beziffern sind und es durchschnittlich 280 Tage dauert, bis eine Datenpanne identifiziert und eingedämmt werden kann.

Vor dem Hintergrund der mit COVID-19 verbundenen Veränderungen in der Mitarbeiterstruktur und einer nicht geplanten Verlagerung von Arbeitsplätzen ins Homeoffice, die möglicherweise nicht von einer geeigneten Infrastruktur unterstützt werden, wurden Unternehmen 2020 zu einem noch leichteren Ziel für Angriffe.

Das ist genau der Grund, warum CISOs einen risikobasierten Ansatz wählen sollten, anstatt sich allein auf Fragen der Compliance zu konzentrieren. In diesem Whitepaper beschäftigen wir uns mit dem Wert, den Best Practices und den Empfehlungen im Zusammenhang mit einem risikobasierten Ansatz für die Cybersicherheit. Weitere Themen sind:

* Was bedeutet „gut“ für den Bereich Management von Cyberrisiken
* Sechs Schritte im Prozess der Geschäftsrisikobewertung
* Die wichtige Rolle der Automatisierung beim Management von Cyberrisiken

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SURE: weitere 3,7 Mrd. EUR zum Schutz von Arbeitsplätzen und Einkommen in sechs Mitgliedstaaten vor

05 April 2021

Die Kommission hat dem Rat vorgeschlagen, im Rahmen des mit 100 Mrd. EUR ausgestatteten SURE-Instruments zum Schutz von durch die COVID-19-Pandemie bedrohten Arbeitsplätzen und Einkommen zusätzliche Finanzhilfen im Umfang von insgesamt 3,7 Mrd. EUR für sechs Mitgliedstaaten bereitzustellen. Belgien, Griechenland, Lettland, Litauen, Malta und Zypern hatten zuvor förmlich beantragt, über die vom Rat bereits gebilligten Hilfen hinaus weitere finanzielle Unterstützung aus dem SURE-Instrument zu erhalten. Nach Prüfung dieser Anträge schlägt die Kommission dem Rat nun vor, die zusätzliche finanzielle Unterstützung wie nachstehend aufgegliedert zu genehmigen. Die von der Kommission im Rahmen von SURE vorgeschlagene finanzielle Unterstützung beliefe sich damit auf insgesamt 94,3 Mrd. EUR, wobei bislang 19 Mitgliedstaaten von den Hilfen profitiert haben.
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Vereinigtes Königreich verklagt vor dem Europäischen Gerichtshof wegen nicht vollständiger Rückforderung rechtswidriger Steuerbefreiungen in Gibraltar

21 März 2021
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Die Europäische Kommission hat beschlossen, das Vereinigte Königreich vor dem Gerichtshof der Europäischen Union zu verklagen, weil es unzulässige staatliche Beihilfen von bis zu rund 100 Mio. EUR, die als Steuerbefreiung für passive Zinsen und Nutzungsentgelte in Gibraltar gewährt wurden, nicht vollständig zurückgefordert hat. Diese Rechtssache betrifft Sachverhalte, die vor dem Austritt des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union stattgefunden haben. Am 19. Dezember 2018 erließ die Kommission einen Beschluss über die Körperschaftsteuerbefreiung für passive Zinsen und Nutzungsentgelte in Gibraltar, die zwischen dem 1. Januar 2011 und dem 30. Juni 2013 bzw. zwischen dem 1. Januar 2011 und dem 31. Dezember 2013 galt, sowie fünf Steuervorbescheide, die zwischen 2011 und 2013 erteilt wurden. In dem Beschluss wurden diese Maßnahmen für rechtswidrig und mit den Vorschriften über staatliche Beihilfen unvereinbar erklärt, weshalb die Beihilfe von den Begünstigten zurückzufordern sei. Nach den EU-Beihilfevorschriften müssen rechtswidrige staatliche Beihilfen grundsätzlich zurückgefordert werden, um die verursachte Verfälschung des Wettbewerbs zu beseitigen.
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Cum-Ex-Skandal: Durchsuchung von Finanzamt und Finanzbehörde in Hamburg gestoppt

18 März 2021

„Der Finanzkrimi um die Warburg Bank, Finanzminister Olaf Scholz und den Hamburger Bürgermeister Peter Tschentscher wird immer irrer. Die Hintergründe für die gestoppte Durchsuchung im Finanzamt sowie der Finanzbehörde Hamburg (dem Hamburger Finanzministerium) müssen lückenlos aufgeklärt werden. Dass ein Finanzamt und eine Finanzbehörde überhaupt durchsucht werden, ist bereits ein krasser Vorgang. War es ein Konflikt um die juristische Grundlage der Durchsuchung oder politischer Druck?“, erklärt Fabio De Masi, stellvertretender Vorsitzender der Fraktion Die Linke.  Mehr…

Hongkong: EU-Bericht zeigt alarmierende Verschlechterung der politischen Lage auf

15 März 2021
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Die Europäische Kommission und der Hohe Vertreter haben heute den Bericht über die politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen in der Sonderverwaltungsregion Hongkong vorgelegt. Gegenstand dieses 23. Jahresberichts an das Europäische Parlament und den Rat sind die Entwicklungen im Jahr 2020. Der Hohe Vertreter/Vizepräsident Josep Borrell erklärte dazu: „Im Laufe des Jahres 2020 wurden wir Zeugen einer alarmierenden Verschlechterung der politischen Lage in Hongkong. Das von Beijing erlassene nationale Sicherheitsgesetz wird derzeit genutzt, um gegen prodemokratische Kräfte vorzugehen, abweichende Meinungen zu unterdrücken und Grundfreiheiten auszuhöhlen. Die Festnahme Dutzender Demokratieaktivistinnen und -aktivisten im Januar dieses Jahres bestätigt, dass diese Entwicklung an Tempo zulegt. China untergräbt ganz bewusst den Grundsatz „Ein Land, zwei Systeme“ und verstößt damit gegen seine internationalen Verpflichtungen und das Hongkonger Grundgesetz. Die regressiven Änderungen des Wahlsystems, die gestern in Beijing angenommen wurden, sind noch ein weiterer Schritt in diese Richtung.”
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Pegasus Development GmbH: Hinreichend begründeter Verdacht für fehlenden Prospekt

03 März 2021

Die BaFin hat den hinreichend begründeten Verdacht, dass Pegasus Development GmbH, nach eigenen Angaben mit Sitz in Friedrich-Ebert-Anlage 36, 60325 Frankfurt am Main, in Deutschland Wertpapiere in Form von Aktien der Pegasus Development Inc. ohne den erforderlichen Prospekt öffentlich anbietet. Das öffentliche Angebot von Wertpapieren ohne einen gebilligten Prospekt stellt – sofern keine Ausnahme eingreift – einen Verstoß gegen die Prospektpflicht nach Artikel 3 Absatz 1 der EU-Prospektverordnung dar. Entgegen Artikel 3 Absatz 1 der EU-Prospektverordnung wurde für das öffentliche Angebot der Pegasus Development Inc. kein Prospekt veröffentlicht. Anhaltspunkte für eine Ausnahme von der Prospektpflicht sind nicht ersichtlich. Die BaFin hat zudem auch keine „Genehmigungen“ oder „Zulassung“ gegenüber der Pegasus Development GmbH und der Pegasus Development Inc. erteilt.
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Europa darf die Steuertricks von Amazon & Co. nicht länger hinnehmen

24 Februar 2021

„Steuertransparenz ist nötig, um die Steuervermeidung großer Konzerne zu erkennen. Digitalkonzerne wie Amazon sind in der Corona-Krise noch mächtiger geworden. Jetzt wäre die Chance zu beweisen, dass Europa sich mit den Steuertricks von Amazon, Google und Co. anlegt“, erklärt Fabio De Masi, stellvertretender Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE im Bundestag, im Vorfeld der morgigen EU-Videokonferenz auf Ministerebene zu „Binnenmarkt und Industrie“ und der anschließenden Abstimmung über die öffentliche Berichtspflicht (public country-by-country reporting) von multinationalen Unternehmen.  Mehr…

Institutionalisiertes Scheitern : Die Prozesse gegen Gabriel Fernandez

19 Februar 2021
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Verfasser: Dina-Perla Portnaar

Risiko, Governance und Compliance im Finanzsektor bleiben unser Flaggschiff. Bank und Finanzwesen sind seit Jahren Teil unserer DNA. Dem Herausgeber von Risk & Compliance Plattform, Michel Klompmaker, war einst Herausgeber des Titels – buchstäblich – Banking & Finance. Darüber hinaus hat es Risk & Compliance Plattform eine Community aus und hervorragende Beziehungen zu vielen führenden, Top Entscheider, Beruf wie und Aufsichtsbehörden in der Finanzwelt. Darüber hinaus habe ich in den letzten 16 Jahren die meiste Zeit in den Bereichen IT / Technologie und Finanzen gearbeitet. Allerdings wissen einige Leser nicht, dass die globale Community der Risk & Compliance Platform in allen Branchen tätig ist. Der Fokus liegt auf Risiko und Integrität im weiteren Sinne –Gesundheitswesen, Export, Logistik, Zoll, Immobilien und Wohnen, Unternehmertum, Regierung, Unternehmensberatung, Soziales, Gesellschaft und so weiter und so fort. Bereich Risiko und inte ual offene Diskussionen über das Verhalten in verschiedenen Arten von privaten und öffentlichen Institution und individuellen und kollektiven Ebene. Bei der Risk & Compliance-Plattform geht es nicht nur ums Geschäft. Oft bleibt Kindesmissbrauch sogar außerhalb der Medien.  Mehr…

ESRB: Unterstützungsmaßnahmen haben sich bewährt, dürfen aber nicht zu lange andauern

17 Februar 2021

Der Europäische Ausschuss für Systemrisiken ESRB hat am 16. Februar in seinem Bericht über coronabedingte Stützungsmaßnahmen in 31 Mitgliedsstaaten die positiven Effekte herausgestellt. Durch fiskal- und geldpolitische Maßnahmen sowie regulatorische Flexibilität ist es demnach gelungen, die Finanzstabilität zu erhalten, eine Liquiditätskrise zu verhindern und ausgefallene bzw. notleidende Kredite zu begrenzen. Spillover-Effekte zwischen Real- und Finanzwirtschaft seien bislang eingedämmt worden.
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Cum-Ex-Gangstern das Handwerk legen

10 Februar 2021

„Die Interpol-Fahndung nach dem Ex-Banker der HypoVereinsbank, Paul Mora, wegen dessen mutmaßlicher Verwicklung in kriminelle Cum-Ex-Deals ist ein wichtiges Signal. Auch Hanno Berger sollte sich einem Gerichtsverfahren in Deutschland stellen. Sollten sich Anklagen gegen Berger nicht nur auf Steuerdelikte beziehen, würde der Druck auf die Schweiz zunehmen, ihn auszuliefern“, erklärt Fabio De Masi, stellvertretender Vorsitzender und finanzpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE, zur Fahndung von BKA und Interpol nach dem mutmaßlichen Cum-Ex-Betrüger Paul Mora.  Mehr…