Nachrichten

Finanzielle Differenzkontrakte weiterhin begrenzt

06 August 2019

Finanzielle Differenzkontrakte (Contracts for Difference, CFD) dürfen in Deutschland auch künftig nur eingeschränkt an Kleinanleger vermarktet, vertrieben und verkauft werden. Eine Allgemeinverfügung der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) legt fest, dass Kontrakte mit einer Nachschusspflicht verboten bleiben. Die deutsche Aufsicht gibt darüber hinaus maximal zulässige Hebel, Verlustbegrenzungen, Vermarktungsbeschränkungen und Risikohinweise vor. Die BaFin greift damit erneut die erheblichen Anlegerschutzbedenken auf, die sie bereits bei ihrem ersten Verbot von CFD mit Nachschusspflicht im Mai 2017 geäußert hatte. Insbesondere bei diesen Differenzkontrakten sieht die BaFin ein unkalkulierbares Verlustrisiko für Kleinanleger.

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POSTAL BANK kein nach § 32 KWG zugelassenes Institut

17 July 2019

Die BaFin weist darauf hin, dass sie der POSTAL BANK keine Erlaubnis gemäß § 32 des Kreditwesengesetzes (KWG) zum Betreiben von Bankgeschäften im Inland erteilt hat. Das Unternehmen untersteht nicht der Aufsicht der BaFin. Die POSTAL BANK fordert Kunden der Cash Exash Exppress Solution per E-Mail zur Zahlung von Geldbeträgen an Dritte auf, die aufgrund genehmigter Kreditanträge vor der Ausreichung der beantragten Darlehen als Gebühren für die Aktivierung von Guthaben berechnet würden. Die POSTAL BANK gibt ihren Unternehmenssitz nicht an. Das Unternehmen verwendet im E-Mail-Verkehr die Bezeichnung La.banque-postale. Mehr

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Tagesschau, Focus – alle berichten über die Zerschlagung des Cybercrime-Netzwerks

08 July 2019

Jahrelange Arbeit und Recherche und mit Hilfe von Fintelegram, Elfriede Sixt und der Staatsanwaltschaft Saarbrücken, sowie Staatsanwaltschaften in Österreich und Bulgarien kommt jetzt richtig Fahrt in die Zerschlagung der Netzwerke zahlreicher korrupter Online Broker, die in der EU bis jetzt praktisch unbehelligt tausende Kleinanleger betrogen haben. Der folgende Artikel stammt von Fintelegram: “Der Fall Lenhoff – die deutsche Tagesschau berichtet über die unglaublichen Dimensionen des Cybercrime-Netzwerkes.” Die Geschichte rund um den Deutschen Uwe Lenhoff, seine börsennotierte Veltyco Group PLC und der damit von den Behörden in Zusammenhang stehende kriminelle Organisation wird beinahe täglich größer. Bekanntlich ist Lenhoff laut den europäischen für den Betrieb von illegalen und betrügerischen Broker-Plattformen verantwortlich. Tausende Kleinanleger sollen dabei Millionen verloren haben. In das Netzwerk von Lenhoff und Veltyco fallen berüchtigte Seiten wie Option888, Xmarkets, TradoVest, ZoomTrader oder LottoPalace. Mehr

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Reform der EBA, ESMA und EIOPA

21 June 2019

Die BaFin berichtet auf ihrer Webseite über die Reform der EU Finanzaufsicht: Das Europäische Parlament und der Rat der Europäischen Union haben sich am 21. März 2019 überraschend auf eine Reform des europäischen Systems der Finanzaufsicht (European System of Financial Supervisors – ESFS) geeinigt. Die seit 2017 diskutierten Vorschläge des ESA-Reviews (siehe Infokasten) könnten damit schon 2020 Realität werden. Danach sah es lange nicht aus: Zunächst lagen die Vorstellungen von Parlament und Rat weit auseinander. Die von beiden Seiten im Januar und Februar dieses Jahres vorgelegten Änderungsvorschläge zu dem Gesetzespaket der EU-Kommission wichen in wesentlichen Punkten deutlich voneinander ab. Mehr

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Video-Ident-Verfahren: Vorsicht !

20 June 2019

Manche Kreditinstitute bieten zur Identifizierung der Kunden bei einer Kontoeröffnung ein sog. „Video-Ident-Verfahren“ an, damit sie nicht in eine Filiale kommen oder an einem Post-Ident-Verfahren teilnehmen müssen. Bei einem Video-Ident-Verfahren identifizieren sich die Kunden über einen Videoanruf über das Internet bzw. eine App auf dem Smartphone gegenüber dem Kreditinstitut oder einem von ihm beauftragten Unternehmen. Zur Identitäts- und Legitimationsprüfung müssen die Kunden z.B. einen gültigen Personalausweis oder Reisepass in die Kamera zeigen und Fragen beantworten.

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Deutsche Bank geht gegen Geldwäsche vor

18 June 2019

Wie Finnews aus der Schweiz berichtet: Der Deutschen Bank werden von verschiedenen Seiten Verfehlungen bei der Bekämpfung von Geldwäscherei vorgeworfen. Nun trifft das Institut Massnahmen, die für Kunden unerfreulich enden könnten.  Die Deutsche Bank hatte in den letzten Jahren neben strategischen Herausforderungen auch immer wieder mit juristischen Problemen zu kämpfen. Das Institut aus Frankfurt wurde letztes Jahr von der Polizei durchsucht, es soll Russen bei der Geldwäscherei geholfen und interne Warnungen zu Konten von US-Präsident Donald Trump ignoriert haben.

Als Teil der routinemässigen Vorkehrungen gegen solche Probleme hat die Deutsche Bank nun knapp 1’000 Kunden ein Ultimatum gestellt: Diese müssen in den nächsten  Wochen die Information vervollständigen, welche das Institut über sie hat, ansonsten stehen gewisse Dienstleistungen nicht länger zur Verfügung, wie die britische Zeitung Financial Times (Artikel bezahlpflichtig) berichtete. 

Die Bank bestätigte gegenüber der Zeitung, dass diese «standardisierten Mitteilungen» verschickt wurden, zum Teil an Grosskonzerne. Liegen die verlangten Informationen bis Ende Juni nicht vor, können diese Firmen mit dem Bereich Trust and Agency Services keine Verträge mehr abschliessen.

Auch in der Schweiz waren vor Kurzem Unternehmen vom Durchgreifen der Deutschen Bank gegen Geldwäscherei betroffen. Wie die schweizer finnews berichtete, kann die Zürcher Incore Bank nicht länger auf die Deutsche Grossbank für ihre Dollar-Geschäfte zählen.

Claudia Zimmermann
Claudia Zimmermann

Wirecard – Zahlungsdienstleister im Visier

05 June 2019

Wir haben bei Risk & Compliance Platform Europe schon öfter über den Zahlungsdienstleister Wirecard berichtet, auch über die Berichte der Financial Times, der Untersuchungen in Asien und der dramatische Kursverlust. Irgendwie kommt der Zahlungsdienstleister nicht aus den negativen Nachrichten raus, so scheint es. Gerade hat sich das deutsche Aktienunternehmen von den Turbulenzen erholt, so  kommt die nächste negative Nachricht. Das Deutsche Handelsblatt hat berichtet über Zahlungsdienstleister, die an betrügerischen Tradingsites mitverdienen sollen. Auch für Wirecard könnte dies Konsequenzen haben. Wie The Financial Telegram gleichzeitig berichtet sei Wirecard womöglich in den Anlegerbetrug mit Binären Optionen von Option888 involviert. Ausserdem liegen Fälle vor, bei denen Kunden anderer betrügerischer Tradingsites ebenfalls über die Wirecard Bank Zahlungen geleistet haben. Diese Vorwürfe führten Ende der Woche zu einem dramatischen Kursverlust, gerade als die Aktie wieder ein wenig an Wert gewonnen hatte. Jetzt aber, Anfang der Woche twittert Wirecard Chef Markus Braun es sei ein herausragendes erstes Halbjahr 2019 gewesen. Dabei nennt er allerdings keine Zahlen. Interessant, dass der Kurs daraufhin in die Höhe geschossen ist. Gleichzeitig gab es Analysten die der Wirecard Aktie ein großes Potential voraussagten und die Aktie auf Kaufen einstuften. Ganz vorne mit dabei die Hauck und Aufhäuser Privatbankiers die das Kursziel sogar bei 235 Euro sehen. Der aktuelle Kurs steht jetzt bei 145 Euro. Es ist interessant wie Twitter heutzutage mit dazu führen kann, dass Aktienkurse oder gar politische Entscheidungen beeinflusst werden, manchmal so wie hier ganz ohne aktuelle mit Fakten unterlegte Nachrichten.

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Neues Krypto-Projekt: The Chainstars

03 June 2019

Wie FinTelegram berichtet : Unter dem anspruchsvollen Namen TheChainStars (www.thechainstars.com) präsentiert ein türkischer Finanzdienstleister im Bereich Blockchain und Kryptowährungen. Auf LinkedIn erfährt man, dass TheChainStars eine neue Vision in das Unternehmertum bringen will (oder so). Soweit, so gut. Jeden Tag findet man neue Krypto-Projekte im Web aber dieses ist offenbar besonders. Warum? Weil die Hintermänner offenbar bekannte Scammer sind und in laufende Cybercrime Strafverfahren verwickelt sind. Mehr

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Rumänische Webseite Online

29 May 2019

Wir freuen uns sehr, dass jetzt die Rumänische Webseite von Risk & Compliance Platform Europe online ist und wir Ihnen diese präsentieren dürfen. Es war monatelange Arbeit, sie wurde in Rumänien vorgestellt und wir finden, sie sieht richtig gut aus. Nur zwei Tage nach der EU Wahl ist das natürlich genau der richtige Zeitpunkt für eine weitere Europäische Webseite. Die Wahlbeteiligung bei diesen EU Wahlen war so hoch wie nie zuvor, was auch zeigt, dass die Bürger sich mehr und mehr für Europa interessieren. Der Grund für dieses Interesse ist natürlich zweigeteilt, denn es gibt immer mehr Unzufriedenheit bei den Bürgern darüber, wie vieles in der EU organisiert ist und wird. Politiker werden sich in den nächsten Monaten und Jahren auf die neuen kritischen Stimmen, die ja auch die politische Situation im EU Parlament verändert hat, einstellen müssen. Dennoch wählt etwa die Hälfte der Bürger nicht und das ist nach wie vor eine erschreckende Situation. Interessanerweise stellen wir die Rumänische Webseite vor in der Zeit in der Rumänien den Vorsitz im Ministerrat der EU hat – das passt doch hervorragend.

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EPG Euro Payment Group Accepts Online IT Exchange and Broker scams

23 May 2019

Update May 20, 2019 (5.30pm): Offer, the ExchangeITonline CEO sent an email to FinTelegram today saying that his crypto exchange is not doing business with any Forex platform. He would apply proper KYC/AML procedures, he argued. Our team checked again and found that all of the scam sites of the Zoo Broker Scam network actually link to exchangeITonline for crypto deposits on their platforms. We asked Offer for a respective statement to continue our research and would be happy to learn more details. The German Euro Payment Group GmbH (EPG) is registered in Frankfurt and controlled by the German Merkur Interactive GmbH. Its subsidiary EPG Financial Services Limited in Malta is licensed and supervised by the Maltesian financial supervisory authority MFSA. Nevertheless, the company is evidently providing payment services to the Estonian Exchange IT Online OÜ, a company closely connected to a vast Forex & Crypto scam network – the so-called Zoo Broker Scam network.

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