Nachrichten

Indirekte Aufsicht der EZB verändert Aufsichtspraxis für kleine und mittlere Banken

04 November 2014

“Die indirekte Aufsicht durch die EZB bedeutet einen Umbruch in der Aufsichtspraxis kleiner und mittelgroßer Banken”, sagt Prof. Dr. Joachim Wuermeling, Vorstandsvorsitzender des Verbandes der Sparda-Banken, anlässlich des Starts der europäischen Bankenaufsicht durch die Europäische Zentralbank am 4. November. “Wir befürchten, dass spezifische Geschäftsmodelle Schritt für Schritt weniger berücksichtigt werden und wir stattdessen europäische Durchschnittskennzahlen anwenden müssen. Immer mehr mittelständischen Banken wird es dann nicht mehr gelingen, die neuen Regeln zu erfüllen.” Mehr

Dr. Elke König zu den Ergebnissen des Comprehensive Assessment

28 October 2014

Meine Damen und Herren, auch ich begrüße Sie herzlich zur gemeinsamen Pressekonferenz der Deutschen Bundesbank und der BaFin. Es hätte kaum ein besseres Rahmenprogramm für uns geben können als den Frankfurt Marathon – abgesehen von den Straßensperren. 130 europäische Institute – darunter 25 deutsche – haben in den vergangenen zwölf Monaten am Prüfungsmarathon der Europäischen Zentralbank (EZB) teilgenommen – einem Marathon, der zugleich ein Hürdenlauf war.

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CFA Institute: Bankenstresstest erhöht das Vertrauen der Anleger nicht

28 October 2014

Zwei Tage nach Bekanntgabe der Ergebnisse des EZB-Stresstests gibt das CFA Institute eine erste Bewertung ab. Der Non-Profit-Berufsverband für Investment Manager befürwortet den Stresstest, sieht aber für Zukunft noch Anpassungsbedarf. Die Europäische Zentralbank hat am 26. Oktober 2014 die Ergebnisse ihres Stresstests vorgestellt. Knapp 20 Prozent der rund 130 untersuchten europäischen Banken sind dabei durchgefallen, darunter auch die Münchner Hypothekenbank. Insgesamt müssen laut EZB zehn Milliarden Euro an Eigenkapital aufgestockt werden, einige der durchgefallenen Institute hatten dies schon während der Testphase getan. In Summe sind daher nur noch 13 Banken gefährdet. Sie haben nun 14 Tage Zeit, der EZB eine Lösung vorzulegen, wie sie die Kapitallücke schließen wollen. Mehr

BVR zu den Ergebnissen des Comprehensive Assessments durch die EZB

28 October 2014

Überprüfung der in das sogenannte Comprehensive Assessment der Europäischen Zentralbank (EZB) einbezogenen Banken stärkt das Vertrauen in die Stabilität der europäischen Kreditwirtschaft. Dies erklärte der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) nach Bekanntgabe der Ergebnisse des Comprehensive Assessment am Sonntag. Die Überprüfung ist der letzte und zugleich sehr bedeutende Meilenstein vor der Übernahme der Bankenaufsicht durch die EZB ab dem 4. November 2014

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ECB : banks need to take further action

26 October 2014

The European Central Bank (ECB)  published the results of a thorough year-long examination of the resilience and positions of the 130 largest banks in the euro area as of 31 December 2013. The comprehensive assessment—which consisted of the asset quality review (AQR) and a forward-looking stress test of the banks—found a capital shortfall of €25 billion at 25 banks. Twelve of the 25 banks have already covered their capital shortfall by increasing their capital by €15 billion in 2014. Banks with shortfalls must prepare capital plans within two weeks of the announcement of the results. The banks will have up to nine months to cover the capital shortfall.

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Banken unterschätzen Datenflut SEPA und Basel 3

25 October 2014

SEPA und Basel 3 führen dazu, dass immer mehr Daten immer schneller verarbeitet werden müssen. Doch viele Geldhäuser unterschätzen dieses Problem. Zwar gehört die steigende Datenmenge für 73 Prozent zu den wichtigsten Themen im Zahlungsverkehr. Für konkrete Projekte sieht aber nur ein Viertel konkreten Handlungsbedarf. Das sind Ergebnisse der Studie “Exzellenz im Zahlungsverkehr” des Software- und Beratungshauses PPI und ibi research. Dafür wurden führend Kreditinstitute befragt, die zusammengenommen rund 50 Prozent der Transaktionen des deutschen Zahlungsverkehrs abwickeln.

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Banken fehlen Daten und Analysetools für effektives Risikomanagement

25 October 2014

Mehr als die Hälfte der Führungskräfte im Privatkunden-, Geschäfts- und Investmentbanking verfügt nach eigener Aussage nicht über ausreichendes Datenmaterial, um ein solides Risikomanagement umzusetzen. Das ist das Ergebnis der Studie „How Big Data Can Help Banks Manage Risk”, die von der Economist Intelligence Unit (EIU) durchgeführt und von der SAP SE gesponsert wurde.

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