Banken – Dinos kurz nach dem Meteoriteneinschlag?

01 August 2016

Seit der Finanzkrise hat sich die Welt der Banken fundamental und nachhaltig verändert. Das geruhsame Leben seit der Nachkriegszeit ist passé. „Intelligenz ist die Fähigkeit, sich anzupassen“ hat Stephan Hawking einmal gesagt. Und genau darum wird es der nächsten Dekade gehen.

Um Anpassung, um Transformation, um stetigen Wandel. Dieser stetige Wandel – in allen Bereichen – ist die eigentliche Herausforderung, vor der Banken stehen. Die Ausprägungen davon heißen Digitalisierung, Regulierung, IT in Summe, FinTechs im Speziellen sowie Demografie. Die Zahl der Banken wird dramatisch sinken. Die Zahl der Finanzdienstleister wird dagegen zunehmen. Dies erfordert neue Anbieter, die dieses Angebot bündeln, damit es für denVerbraucher überschaubar wird und bleibt. Die einzelne Bank rückt dabei immer mehr in den Hintergrund. Vor dieser Ausgangslage gilt es, die strategische Stoßrichtung festzulegen, welche die Institute verfolgen möchten. Diejenigen, die sich am besten an die neuen Umweltbedingungen anpassen können, werden weiterhin überleben – freilich mit einem im Vergleich zu heute veränderten Geschäftsmodell. Shell hat initial mit Muscheln gehandelt und BMW Flugzeugmotoren gebaut. Beide Unternehmen sind heute erfolgreicher denn je. Weil sie sich angepasst haben. Eine gute Blaupause für die Bankenwelt.

Mathias Walter

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